Das Sundheimerhuhn

   

Standard                                                                                                             (Stand 2005)

Herkunft:

In Sundheim (Baden) und Umgebung entstanden

Bedeutung:

Schnellwüchsiges Zwiehuhn mit guter Nutzung in Fleisch und Eiern; guter Ansatz von zartem Fleisch; leicht mästbar;

Gesamteindruck:

Mittelschweres nicht zu hoch gestelltes Huhn mit feinem Knochenbau; volle Rumpf- und etwas Fußbefiederung; ruhiges Temperament;

Rassemerkmale Hahn:

Rumpf: mittellang, voll; breit; tief; gut abgerundet; hinten etwas schmäler werdend; fast waagrecht getragen;

Hals: breit im Ansatz; mittellang; mit mäßigem Behang;

Rücken: breit; mittellang; flach;

Schultern: breit; wenig hervortretend; gut gerundet;

Flügel: ziemlich hoch angesetzt; am Bug etwas gewölbt; fest anliegend;

Sattel: zum Schwanz hin leicht ansteigend; mit vollem mittellangen Behang;

Schwanz: kaum mittellang; mit nicht zu langen Sicheln; wenig angehoben und locker getragen;

Brust: breit und vorgewölbt;

Bauch: voll; breit; weit ausladend;

Kopf: mittelgroß; länglich; breit;

Gesicht: rot mit kleinen weißen Federchen besetzt;

Kamm: einfach; 4-6 Zacken; Kammfahne der Nackenlinie folgend ohne aufzuliegen;

Kehllappen: kurz und rundlich;

Ohrlappen: gestreckt; dünn; anliegend; rot;

Augen: orangerot bis rot;

Schnabel: stark; hellhornfarbig;

Schenkel: knapp mittellang; kräftig; voll befiedert; wenig aber deutlich hervortretend;

Läufe: knapp mittellang; breit gestellt; an der Außenseite schwach befiedert; fleischfarben;

Zehen: mittellang; gut gespreizt; Außenzehe kurz befiedert;

Gefieder: voll; breit; fest anliegend;

Rassemerkmale Henne:

Dem Hahn bis auf die geschlechtsbedingten Unterschiede entsprechend; mit breitem Sattel und etwas mehr Anstieg als beim Hahn;

Farbenschlag: Weiß-schwarzcolumbia (hell)

Hahn und Henne fast übereinstimmend gezeichnet. Kopf reinweiß silber. Halsbehang mit breitem, tiefschwarzem, grün glänzendem Schaftstrich und silberweißem Saum. Auf Kragenschluss wird kein Wert gelegt. Die Federn des Oberrückens unter dem Halsbehang zeigen schwarze Tropfenzeichnung. Sattel des Hahnes möglichst ohne schwarze Schaftstriche, jedoch bei besonders dunklem Halsbehang Andeutung von Zeichnung gestattet. Der Sattel der Henne immer reinweiß. Schwanz des Hahnes reinschwarz mit grünem Glanz. Kleine Sichelfedern des Hahnes und die Schwanzdeckfedern des Hahnes weiß gesäumt. In den Hauptsicheln des Hahnes weiße Säumung gestattet. Die Schwingen überwiegend schwarz mit weißer Außenfahne, so dass der zusammengelegte Flügel weiß erscheint. Das übrige Gefieder rein silberweiß. Untergefieder weiß bis silbergrau.

Grobe Fehler:

Schmaler Körper; hohle Rückenlinie; flache Brust; kantige Schultern; zu hoher, zu tiefer oder zu enger Stand; langer Hals; langer Schwanz; viel zu geringe Laufbefiederung; starke Belatschung mit Mittelzehenbefiederung; Geierfersen; stark durchstoßende Halszeichnung; Rußkragen; von außen sichtbare Schilfeinlagerungen; insbesondere im Schwanz der Junghähne; rein weiße Schwanzfedern; schwarze Einlagerungen im Mantelgefieder; gelber Anflug; Weiß in den Ohrlappen;

Gewichte:

Hahn: 3000-3500 Gramm, Henne: 2000-2500 Gramm

Bruteier-Mindestgewicht: 55 g

Schalenfarbe der Eier:

hell- bis dunkelbraun, auch punktiert

Ringgrößen:

Hahn: 22, Henne: 20

 

Quelle:

Sonderverein Sundheimerhuhn



       
www.sundheimerhuehner.de